Presseberichte


STERN Online

Vorausschauendes Denken

LetMeType ist ein kleines Shareware-Tool, das vor allem langsamen Tippern eine Menge Arbeit abnimmt. Das Programm residiert nach seiner Aktivierung im Systemtray der Taskleiste und merkt sich fortan jedes einzelne Wort, das sein Besitzer in den Rechner hackt.

Mit der Zeit hat das Programm genügend Begriffe aus dem Wortschatz des Anwenders kennengelernt, um nach der Eingabe einiger weniger Buchstaben Vorschläge für das ganze geschriebene Wort zu benennen. Demnach würde das Programm passend zu den Buchstaben "mö" die Wörter "mögen", "möchten", oder "möglich" anbieten, wenn der Anwender häufig mit diesen Begriffen arbeitet. Diese Vorschlagliste poppt direkt neben dem Mauscursor in einem Minifenster auf und versieht die Vorschläge mit Nummern, die mit der Ziffer 1 beginnen. Ein schneller Tastendruck auf die 2 kann demnach bei den Buchstaben "Ro" den Vorschlag 1 "Rowohlt" ignorieren und dafür den "Rotationskolbenvakuumverdampfer" in den Text einsetzen.

Dieses Verfahren, Wörter per Tastendruck zuende schreiben zu lassen, funktioniert in allen Windows-Anwendungen und auch im Internet.


Hitware CHIP online 11/1998

Effektive Schreibhilfe für den Büroalltag: LetMeType merkt sich automatisch alle getippten Wörter und bietet bei einer wiederholten Eingabe an, entsprechende Wörter und Formulierungen von selbst durch Tastendruck zu ergänzen.

Wen stört es nicht, lange und komplizierte Wörter und Wendungen immer wieder von neuem tippen zu müssen? Wer viel mit Texten zu tun hat und gerne Unterstützung bei der Schreibarbeit annimmt, sollte auf das gelungene Werkzeug LetMeType zurückgreifen. Aus einem Wörterlexikon heraus bietet die Software an, erkannte Wörter und Formulierungen durch den Klick auf eine Taste zu vervollständigen.

Ein entsprechendes Lexikon ist nicht von vornherein vorhanden sondern, muß erst aufgebaut werden. Dies hat den Vorteil, daß Let Me Type nicht unnötigen Ballast mit sich herumschleppt, sondern sich ganz auf die Bedürfnisse eines jeden Anwenders konzentriert. Das Lexikon wächst mit der Eingabe eines jeden Wortes in einer beliebigen Anwendung: Durch eine Überwachung wird die Vokabular-Datenbank des Programmes gefüllt. Wer nicht darauf warten möchte, erst nach einigen geschriebenen Texten LetMeType sinnvoll einsetzen zu können, kann ebenfalls Texte einlesen. Allerdings wird nur das TXT-Format unterstützt.

Hat man sich an die Funktionsweise der Software gewöhnt, läßt sich viel lästige Tipparbeit sparen: Sobald ein bereits verwendetes Wort wiederkehrt und von LetMeType erkannt wird, erscheint ein kleines Pop-Up-Menü mit möglichen Ergänzungen. Per Auswahl der zugeordneten Ziffer vervollständigt LetMeType Wörter und Wendungen.

Zugegeben, für kurze Wörter ergibt das Programm keinen Sinn. Eher praktisch wird es, wenn vorwiegend Fachtexte geschrieben werden. Hilfreich ist es auch für Gelegenheitsschreiber, die das Zwei-Finger-Suchsystem auf dem Keyboard einsetzen.

Für eine Registrierungsgebühr von knapp 35 Mark ist LetMeType durchaus eine Überlegung wert. Probieren Sie daher diese Shareware-Version aus, die einen Datenbank-Umfang von 100 Kilobyte erlaubt. Damit läßt sich der persönliche Nutzwert des Programmes allemal feststellen. (wg)


ZDNet
	  Deutschland

Emsige Tipphilfe
PC Professionell 3/97

Nicht jeder Anwender schafft es, beim Tippen ein paar hundert Anschläge pro Minute zu erzielen. Eine gelungene Hilfe für Vielschreiber ist das deutschsprachige Tool LetMeType.

Es merkt sich alle Wörter, die in ein beliebiges Windows-Programm eingegeben werden. Nach kurzer Zeit kennt es den Wortschatz seines Besitzers und blendet nach der Eingabe der ersten Buchstaben eines neuen Begriffs mehrere Vorschläge ein, wie das komplette Wort heißen könnte. Per Tastendruck läßt sich dieser Vorschlag in den Fließtext übernehmen - niemand muß jetzt mehr Worte wie Umsatzsteuervoranmeldung oder Rasterelektronenmikroskop ausschreiben. In den Voreinstellungen von LetMeType läßt sich die Einsatzfreudigkeit der Tipphilfe sehr umfassend editieren.


WN Online

Der Tip für Tippfaule
Westfälische Nachrichten 29.4.1999

Was haben das Kryptographiegesetz und das Krankenhaustagegeld gemeinsam? Beide sind mit ihren jeweils 19 Buchstaben übermäßig lange Wörter und schon daher ein ziemlicher Graus für jeden eher ungeübten Textverarbeiter. Denn egal, ob man über Verschlüsselungstechniken oder Versicherungsfragen fachsimpeln will - das Abfassen eines Textes, in dem sich solche Wortungetüme häufen, bringt Otto Normaltipper mitsamt seinen vagen Kenntnissen des »Adler-Suchsystems« ganz schön ins Schwitzen.

Abhilfe schafft hier ein kleines, aber feines Shareware-Utility. Lange Worte, kurzer Sinn: Man läßt tippen. »LetMeType« heißt denn auch sinnigerweise die Schreibhilfe, die im Hintergrund läuft und sich still und leise alle eingegebenen Wörter und Wendungen merkt. Nach einiger Zeit weiß das Programm genug, um schon nach drei oder vier Buchstaben abzuschätzen, welches Wort höchstwahrscheinlich als nächstes getippt werden soll.

Schreibt man beispielsweise den Wortanfang »Pro«, fragt LetMeType dezent, ob daraus vielleicht »Programmablauf«, »Profilneurose« oder etwa »Prozeßbeteiligter« werden soll. Ein Pop-Up-Fenster erscheint hierzu in Cursornähe, und mit einem einzigen Tastendruck läßt sich der Rest des Wortes ergänzen. Will man die Wortvorschläge ignorieren oder ist das gewünschte Wort nicht dabei, kann ganz normal weitergetippt werden. Praktischerweise ist der aufgebaute Wort-Bestand komplett vom Anwender selbst erzeugt und damit optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten. Wer mag, kann LetMeType auch mit Wörtern aus beliebigen TXT-Dateien füttern.

Das Utility arbeitet in allen Windows-Anwendungen und ist auch für das Websurfen und die Eingabe von URLs von Nutzen. Um sensiblen Daten wie etwa Paßwörter nicht in die Wortschatzdatei aufzunehmen, genügt es, diese in eine Liste zu ignorierender Wörter einzutragen. Und damit zum Beispiel am Arbeitsplatz niemand im Wortschatz anderer Kollegen herumschnüffeln kann, läßt sich die gesamte Datei durch ein Paßwort vor unbefugten Zugriffen schützen.

Fazit: Pfiffig, hilfreich und letztlich effektiver als etwa Spracherkennungssoftware.

Thorsten Neuhaus


Schneller Tippen ohne Lernen
http://wiseguy.skynet.de

Wer beneidet die Schnellschreiber nicht? Immer wenn ich sie sehen, wie sie mit flinken Handbewegungen über die Tastatur huschen und auf dem Bildschirm schier endlose Zeilen schreiben überkommt mich der Neid. Ich habe leider, wie so viele Leute, keinen Zehn-Finger-Schnellschreibkurs gemacht. Zwar tippe ich nicht mehr mit dem Adler-Such System, aber mit so im Durchschnitt drei bis fünf Fingern kann man einfach nicht schnell genug schreiben. Jetzt gibt es eine genial einfache und dennoch wirkungsvolle Methode, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen.

Das Sharewareprogramm LetMeType läuft unter Windows 95 und merkt sich die eingetippten Worte. Nach einiger Zeit beginnt das Programm nun, schon nach der Eingabe der ersten drei oder vier Buchstaben in einem geisterhaft auftauchenden Window ein oder mehrere Wörter vorzuschlagen, die man wahrscheinlich tippen möchte. Drückt man auf die Zahl, die vor dem Wort steht, wird es auf dem Bildschirm geschrieben. Das kleine Programm funktioniert bei allen Programmen, die ich ausprobiert habe tatellos.

Besonders gut eignet sich das Programm natürlich für die Textverarbeitung. Aber auch das Websurfen macht so viel mehr Spaß - keine langen URLs mehr eintippen!